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Beerligroup Executive Evening: KI Transformation ist kein Technologieprojekt, sondern ein Change- und Transformationsprojekt

  • vor 6 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Beim Beerligroup Executive Evening durften wir gemeinsam mit Entscheiderinnen und Entscheidern aus VR und GL über die Frage diskutieren, die aktuell jede Organisation beschäftigt: Wie gelingt der Sprung von KI‑Experimenten zu echtem, skalierbarem Business‑Impact?


Unsere vier Referenten haben diese Frage aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet – und dabei eines klar gezeigt:

 

KI‑Transformation ist kein Technologieprojekt, sondern ein Change- und Transformationsprojekt.

 

🔹 Stefan Kühn (BDO Schweiz AG) betonte eindrücklich, dass die Schweiz geopolitisch unter Druck steht – aber ihre Hidden Champions, Cluster und KI‑Ökosysteme ein globaler Wettbewerbsvorteil sind. KI ist nicht nur Effizienz, sondern ein strategisches Werkzeug, um Resilienz in einer fragmentierten Welt zu sichern.


🔹 Dr. Peter Sencar (SFS Group) zeigte, wie ein Industrieunternehmen mit 5’500 Mitarbeitenden KI erfolgreich skaliert: mit realistischem Erwartungsmanagement, klaren Prozessen, messbaren KPIs und einer Kultur, die Begeisterung statt Angst erzeugt.


🔹 Ed Mulder (IVF Hartmann AG) machte deutlich, dass KI sich 128‑mal schneller entwickelt als klassische IT – und dass die größte Gefahr nicht Fehlanwendung ist, sondern zu langsames Handeln. Seine Praxisbeispiele aus CRM, Kundenservice, Absatzprognosen und E‑Mail‑Automatisierung zeigten: KI liefert heute schon harte Effizienzgewinne.


🔹 Sebastiaan van Kemenade (VDL ETG Switzerland)führte vor, wie KI‑gestützte Dokumentenverarbeitung (Auftragsbestätigungen & Rechnungen) zu >80% Aufwandseinsparung, drastisch weniger Fehlern und spürbar höherer Produktivität führt – selbst in komplexen, hochregulierten Supply‑Chain‑Umgebungen.

 

 

 Die gemeinsamen Highlights aller Vorträge:

  • Business Ownership statt IT‑Ownership – KI wirkt nur, wenn das Business führt.

  • Prozess → Use Cases → Tools – Technologie ist das Ergebnis, nicht der Startpunkt.

  • Klein starten, schnell lernen, konsequent skalieren – Geschwindigkeit schlägt Perfektion.

  • Wissensmanagement – Wer Wissen hat, ist nicht im Vorteil. Wer es anwendet, schon.

  • Mitarbeitende befähigen – Schulung, Begeisterung und Beteiligung sind der Hebel.

  • Messbarkeit als Erfolgsfaktor – ohne KPIs kein Fortschritt, ohne Fortschritt keine Akzeptanz.

  • Kommerzialisierung statt Spielwiese – KI muss Wert schaffen, nicht nur beeindrucken.

  • Und – die Schweiz muss ihre Stärken aktiv nutzen, um in einer multipolaren Welt relevant zu bleiben.

Herzlichen Dank an alle Teilnehmenden für die starken Diskussionen – und an unsere Referenten für ihre Offenheit und Praxisnähe.

Die Transformation läuft. Die Frage ist nur: Sind Sie schnell genug?


Wir unterstützen Sie gerne dabei!


Managing Partner

Beerligroup AG


Impressionen des Abends:



 
 
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